Schwarzwald-Wanderung: 4 Tage Westweg

Tag 2: Vom Feldberger Hof zum Notschrei-Pass


Die zweite Etappe führt vom Feldberger Hof über den Feldberg-Gipfel bis zum Notschrei-Pass.

Das ist eine ausgesprochen kurze Etappe mit 12,3 km.

Um sie zu verlängern hatte ich eine zusätzliche Besteigung des Schauinsland-Gipfels erwogen, was aber weitere 11 km bedeutet hätte.

Für diesen Tag wurde jedoch starker Regen ab 12 Uhr angekündigt, sodass ich schließlich über die kurze Etappe froh war, denn so konnte ich bis zum Regen mein Ziel erreichen.

  • Streckenlänge: 12,3 km
  • Höhenmeter im Aufstieg: 353 m
  • Höhenmeter im Abstieg: 500 m

GPS-Download

Hier können Sie sich die Wanderstrecke als GPS-Datei runterladen.

Zur Verfügung stehen die Formate GPX (für GPS-Geräte) und KML (für Google-Earth).

Tipp zum Runterladen: Rechtsklick auf den jeweiligen Link, dann "Ziel speichern unter..." wählen (je nach Browser unterschiedlich).

Hinweis: Für die Verfügbarkeit und Gangbarkeit der Wanderstrecke des GPS-Tracks wird keine Haftung übernommen.

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Haus-der-Natur Meine nächste Etappe beginnt mit dem Blick auf das Haus der Natur vor dem Feldberger Hof.

In diesem Gebäude findet man ausgiebige Informationen über den Schwarzwald und das Feldberg-Gebiet.

Feldberg-Tor Hinter dem Haus der Natur komme ich durch das "Tor zum Höchsten", eines der zahlreichen Westweg-Tore.

Durch dieses Tor gehe ich, um die nächste Etappe in Angriff zu nehmen.

Diese nächste Etappe ist für mich ziemlich kurz, nur etwas mehr als 12 km, weil ich meine erste Wander-Etappe in zwei Teile geteilt habe. Ursprünglich schien mir diese Etappe bis Notschrei arg dürftig, und ich habe überlegt, ob ich noch einen Abstecher auf den Schauinsland einlege.

Doch dann sagte der Wetterbericht starken Regen ab 12 Uhr voraus. Also bin ich früh losgewandert und hoffe, die gesamte Etappe bis um zwölf bewältigen zu können.

Grüblesattel Auf der kleinen Feldbergstraße gehe ich bis zum Grüblesattel, wo ich gestern den Westweg verlassen habe.

Jetzt geht es direkt zum Feldberg-Gipfel.

Begleitet werde ich von starkem Gegenwind, der die Wetterverschlechterung schon ankündigt.

Feldberg-Blick Bald sehe ich die Türme des Feldbergs deutlich vor mir aufragen.

Da gibt es den großen Funkturm, die Wetterstation und noch eine runde Kugel auf Stelzen, die vermutlich etwas mit Radar zu tun hat.

Feldberg-Gipfel Der eigentliche Feldberg-Gipfel wird von einer flachen Aussichts-Plattform gekrönt.

Von hier aus kann man in alle Richtungen schauen.

Ein seltenes Ereignis ist es jedoch, dass ich hier ganz alleine bin. Das ist bestimmt eine Folge der frühen Stunde und des kalten Windes.

Auch ich sehe zu, dass ich zügig weiter komme, denn es ist hier zur Zeit alles andere als gemütlich.

Scheuchzers-Glockenblume Der Weg führt mich jetzt nach unten zur St. Wilhelmer Hütte.

Am Wegrand sehe ich eine Scheuchzers Glockenblume.

Das ist eine spezielle Glockenblumen-Art, die nur hier im Hochschwarzwald gedeiht.

Für das ungeübte Auge sieht sie aber wie eine ganz normale Glockenblume aus.

St-Wilhelmer-Hütte Nach einem kurzen, aber knackigen Abstieg erreiche ich die St. Wilhelmer Hütte.

Hier kann man tagsüber einkehren, doch ich eile zügig daran vorbei, damit ich mein Tagesziel schnell erreiche.

Feldberg-Blick Ein gutes Stück weiter komme ich zu einer kleines Lichtung mit Ausblick zurück in Richtung Feldberg.

Hier kann ich noch einmal die Türme des Feldbergs sehen und mich davon verabschieden.

Stübenwasen Bald erreiche ich den Stübenwasen, ein recht unspektakulärer Berg, trotz seiner Höhe von 1386 Metern.

Wenn er jedoch hundert Meter höher wäre, oder an einer anderen Stelle des Schwarzwalds stünde, hätte er bestimmt mehrere Türme und wäre hoch beliebt.

Direkt neben dem Feldberg verblasst er jedoch fast zur Bedeutungslosigkeit.

Der buckelige Berg im Hintergrund ist übrigens der Belchen, den ich morgen erreichen will.

Weg Am Stübenwasen vorbei führt mich der Weg durch Wald und Hügel immer in Richtung Notschrei-Pass.

Weil ich es eilig habe und nichts besonderes zu sehen ist, mache ich nur wenige Fotos.

Waldhotel-am-Notschrei-Pass Schließlich beginnt es zu regnen und wenige Minuten später erreiche ich das Waldhotel am Notschrei.

Zuerst regnet es eher sanft, während ich mich auf der Restaurant-Terasse stärke.

Doch als ich später im Panorama-Hallenbad schwimme, scheint der ganze Himmel in Form von Regen herabzufallen. Da bin ich sehr froh, dass ich mich so beeilt habe und dass die Etappe so kurz war.

In Schwimmbad und Sauna stärke ich meine Muskeln für die morgige Etappe auf den Belchen.

Das Abendessen ist hier übrigens superlecker. Es gibt erlesene Küche mit regionalem Bezug.

 

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