Schwarzwald-Wanderung: 4 Tage Westweg


Blick auf den Feldberg Der Westweg ist der bekannteste Fernwanderweg im Schwarzwald. Er führt über 285 km von Pforzheim nach Basel.

Da ich mir nur wenige Tage Zeit nehmen konnte, habe ich mir ein paar Etappen für meinen Teil-Westweg ausgesucht. Meiner Meinung nach sind es die schönsten Etappen, auf alle Fälle jedoch die höchsten, denn sie führen über den Feldberg, den Belchen und den Blauen.

Die Etappenlänge habe ich an den ersten drei Tagen bewusst kurz gehalten, denn ich wollte meine Beine allmählich an die Belastung gewöhnen und nicht gleich am zweiten Tag mit Muskelkater starten. Nur die vierte und letzte Etappe ist über 20 km lang, denn danach ist ein Muskelkater in Ordnung, dachte ich mir.

Außerdem habe ich mir die Etappen so eingeteilt, dass ich jeden Abend in einem Hotel mit Schwimmbad und Sauna einkehre. Dadurch wird mein Westweg gleichzeitig zu einer Art Wellness-Tour.

Tag 1: Von Hinterzarten zum Feldberger Hof

Am ersten Tag starte ich am Bahnhof von Hinterzarten, wohin ich mit dem Zug fahre.

Von dort aus geht es durch den Ort zum Westweg, der über den Emil-Thoma-Weg zum Feldberg führt.

Mein Tagesziel ist der Feldberger Hof, der sich jenseits des Seebucks befindet, also etwas abseits vom Westweg.

  • Streckenlänge: 13,8 km
  • Höhenmeter im Aufstieg: 707 m
  • Höhenmeter im Abstieg: 308 m

GPS-Download

Hier können Sie sich die Wanderstrecke als GPS-Datei runterladen.

Zur Verfügung stehen die Formate GPX (für GPS-Geräte) und KML (für Google-Earth).

Tipp zum Runterladen: Rechtsklick auf den jeweiligen Link, dann "Ziel speichern unter..." wählen (je nach Browser unterschiedlich).

Hinweis: Für die Verfügbarkeit und Gangbarkeit der Wanderstrecke des GPS-Tracks wird keine Haftung übernommen.

Partnerseite

Diese Wanderung wird auch auf der Partnerseite heilkraeuter.de beschrieben, mit Schwerpunkt auf Heilpflanzen, die am Wegrand wachsen.

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Bahnhof-Hinterzarten Am Bahnhof von Hinterzarten beginnt meine Wanderung.

Jetzt muss ich zunächst ein Stück durch den Ort gehen, um auf den eigentlichen Westweg zu stoßen.

Westweg Ganz unscheinbar beginnt der Westweg für mich am Ortsausganz von Hinterzarten.

Allerdings muss ich dabei berücksichtigen, dass die Westwegwanderer, die den gesamten Weg gehen, schon etwa 10 Tage unterwegs sind. Diese Stelle hier ist für sie nur ein kurzes Zwischenstück.

Weg Auf einem schmalen Pfad geht es am Waldrand auf dem Emil-Thoma-Weg in Richtung Feldberg.

Hier komme ich allmählich in richtige Wanderstimmung und genieße die Natur um mich herum.

Kuh Kühe weiden auf der saftigen Bergwiese.
Weg Der Weg führt mich jetzt durch einen lichten Wald.
See Nach einer Weile komme ich an einem kleinen Weiher vorbei.

Wie schön sich die Bäume im glatten Wasser spiegeln.

Wiese Dahinter kommt eine saftige Wiese, die bestimmt mal ein Moor war oder es vielleicht teilweise heute noch ist.

Es wirkt hier alles so feucht.

Felsen Der Weg bringt mich zu einer Stelle mit mossüberwachsenen Felsen.

Dazwischen sieht man einen breiten Baumstumpf, der noch ganz frisch aussieht. Der zugehörige Baum ist wohl erst kürzlich gefällt worden.

Wiese Bald öffnet sich der Wald zu einer idyllischen Wiesenlandschaft.

Hier gibt es auch einige Häuser und die Siedlung wird "Am Feldberg" genannt.

Feldberg-Blick In der Ferne sieht man von hier aus schon den Feldberg (rechts) und den Seebuck (links).

Zwischen mir und meinem Tagesziel liegen aber noch einige Hügel, die erwandert werden wollen.

Sumpf-Herzblatt An einer feuchten Stelle des Weges blüht das Sumpf-Herzblatt.

Diese hübsche Blume kenne ich bisher fast nur aus der Feldberg-Region und hier auch eher selten.

Hütte Am Rufenholz-Platz steht eine Schutzhütte.

Hier könnte man geschützt picknicken oder sich bei Regen unterstellen.

Feldsee-Blick Schließlich komme ich zu einer Stelle über dem Feldsee, von der aus man einen Blick auf den See erhaschen kann.

Allerdings hatte ich mir diese Aussichtsstelle etwas deutlicher vorgestellt.

Nichtsdestotrotz halte ich hier meine Mittagspause, denn hier ist ein schönes Zwischenziel.

Seebuck-Blick Durch die Bäume kann man auch das Bismarckdenkmal sehen, das auf dem Seebuck steht.

Meinem Ziel bin ich also schon deutlich näher gekommen.

Silberdistel Dann entdecke ich eine junge Silberdistel und freue mich sehr.

Das ist vermutlich die erste wirklich wildwachsende Silberdistel, die ich antreffe. Bei einer anderen am Fuß des Belchen war ich mir nicht sicher, ob sie wild wuchs oder angebaut war.

Ansonsten kenne ich die Silberdistel nur aus botanischen Gärten. Am Feldberg hatte ich sie bislang vergeblich gesucht.

Seebuck Der Gipfel kommt deutlich näher.

Man kann die Türme auf dem Seebuck immer besser erkennen.

Feldberg-Blick Schließlich erreiche ich den Grüblesattel, den kleinen Pass zwischen Feldberg und Seebuck.

Hier verlasse ich für heute des Westweg, der gleich weiter zum Feldberg und bis zum Notschrei-Pass führt.

Ich gehe stattdessen zum Seebuck und anschließend übernachte ich im Feldberger Hof.

Belchen-Blick Von hier aus hat man auch eine schöne Aussicht, obwohl es relativ diesig ist.

In der Ferne erkennt man schon den Belchen, den ich in zwei Tagen erreichen will.

Feldberg-Turm Auf dem Seebuck-Gipfel steht der Feldberg-Turm, den man besteigen kann, um eine bessere Aussicht zu haben.
Bismarck-Denkmal Ein paar Meter weiter steht das Bismarckdenkmal.

Ausblick Von hier aus kann man sehr gut in Richtung Norden und Osten schauen.
Feldberger-Hof Kaum habe ich den Seebuck-Gipfel überschritten, sehe ich weiter unten auch schon den Feldberger Hof mit dem riesigen Parkplatz und den anderen Restaurants und Freizeitvergnügungen.

Diese Seite des Seebucks gehört ja nicht zum Naturschutzgebiet Feldberg und wird vor allem im Winter zum Skifahren genutzt. Aber auch im Sommer ist hier immer viel los, denn hier tummeln sich sowohl Wanderer als auch Auto-Ausflügler.

Seebuck Von unten sieht der Seebuck-Hang ganz friedlich aus. Man kann die Seilbahnstützen sehen, die sich den Berg hinauf ziehen.

Im Winter ist hier aber bestimmt viel Trubel, wenn all die Wintersportler den Berg hinunter sausen.

Feldberger-Hof Schließlich erreiche ich den Feldberger Hof, ein Hotel, dass sich vor allem auf Familien mit Kindern spezialisiert hat.

Aber auch als einzelne Wanderin komme ich hier gut unter.

Meine müden Beine kann ich im wunderschönen Schwimmbad und in den beiden Saunas erholen, damit ich morgen wieder kraftvoll ausschreiten kann.

 

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