Wanderung: Drei-Seen-Tour

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Ziemlich bald komme ich beim Windgfällweiher an.

Leider bin ich durch einige Höhenmeter, Bahngleise und viele Bäume vom See getrennt.

Nichtmal richtig sehen kann ich ihn, sondern ihn nur zwischen den Bäumen hindurch erahnen.

Die Fichten sind hier in der Gegend riesengross.

Einige fallen auch durch ihre Unmenge von Fichtenzapfen auf, die sie gebildet haben.

Besonders viele Zapfen sind ja kein gutes Zeichen für die Gesundheit eines Nadelbaums, sondern eher ein Hilfeschrei. Dabei sehen die Bäume für den Laien eigentlich ganz passabel aus.

Am nördlichen Ende des Windgfällweihers habe ich endlich Gelegenheit, im näher zu kommen und seine blau spiegelnde Wasserfläche zu geniessen.

Im Vergleich zum Schluchsee ist das hier fast ein Tümpel, aber die Bezeichnung "Weiher" deutet ja auch schon auf ein eher kleineres Gewässer hin.

Der Weiher wirkt angenehm ruhig und abgeschieden, wenn man von dem Geräuschpegel absieht, den die nahe Strasse hinter ein paar Baumreihen verursacht.

Am Windgfällweiher steht ein grosses Gasthaus im typischen Schwarzwaldstil.

Passend zu seiner Lage nennt es sich "Seehof".

Auf dem kleinen See wird offenbar auch gerne geangelt und mit kleinen Booten gefahren, denn an einem Steg sind mehrere Boote festgemacht.
Wie friedlich er daliegt, der Windgfällweiher.

Weil mir inzwischen schon die Füsse brennen, ziehe ich Schueh und Strümpfe aus und wate ein Stück durch das erfrischende Wasser.

Das tut sehr gut.

Danach kann es mit neuer Kraft weitergehen - auf zum Titisee mit einem Berg und Aussichtspunkt als Höhepunkt dieses Streckenteils.

Der Weg durch den Wald ist diesmal jedoch nicht weit, denn ein Teil der Strecke führt mich durch die Wiesen des Tals des Flüsschens Haslach, in dem hinter Altglashütten die Ortschaft Falkau liegt.

Als ich aus dem Wald trete habe ich zuerst einen Blick auf Altglashütten, das jedoch gerade im Gegenlicht der Sonne liegt, sodass man es nicht gut fotografieren kann.

Der kleine Fluss Haslach fliesst naturgemäss in der Talsohle entlang.

Am Hang über mir stehen überall Schwarzwaldhäuser. Ein Ort geht also locker in den nächsten Ort über, ohne dass man eine klare Grenze feststellen kann.

An einer Stelle verbreitert sich der Bach und wird zu einem fast schwarzen Moorteich.

Ein Baum, der in diesen Teich hineinwächst, ist schon ganz verdorrt.

Auch auf der anderen Seite des Weges scheint die Wiese moorig zu sein.

Ausser Gras wachsen hier auch Binsen.

Im Ort Falkau angekommen steige ich auf einem Nordic Walking Weg steil durch den Ort und dann weiter bergan.

Unterwegs habe ich einen guten Blick über das Tal, durch das ich gerade gewandert bin.

 

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