Wanderung: Drei-Seen-Tour

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Auf der seeabgewandten Seite links von der Brücke liegt ein zweiter kleiner See, der wie ein Moorsee scheint, wenn man sich den Bewuchs des Ufers anschaut.

Ein Schild weist darauf hin, dass hier Fische gezüchtet werden.

Am Licht, das sich in dem Teich spiegelt, sieht man, wie durchwachsen das Wetter ist.

An einigen Stellen ist der Himmel noch blau und wolkenfrei und an deren türmen sich dunkelgraue Wolken.

Ein paar Donner verstärken den Eindruck des Schlechtwetters, aber die blauen Stellen verheissen auch Hoffnung.

Hier sieht man die Schluchsee-Seite rechts von der Brücke.

Der Zufluss des Schluchsees kommt noch gar nicht so richtig an den eigentlichen See heran, zumindest sieht es so aus.

Bestimmt hängt das mit dem niedrigen Wasserspiegel zusammen.

Auf einer Wiese jenseits der Seebrücke wächst und blüht der Frauenmantel.

Man muss schon genau hinsehen, sonst könnte man die grüngelben Blüten leicht übersehen.

Aber ich laufe natürlich mit dem speziellen Heilkräuter-Such-Blick durch die Landschaft.

Das orangene Habichtskraut dürfte aber auch dem normalen Wanderer ins Auge stechen, denn die kräftige Farbe hebt sich deutlich vom Grün der Wiese ab.
Schliesslich komme ich zum Kiosk in einem Ortsteil von Aha, der an einem grossen Wanderparkplatz steht.

Hier finden Wanderer und Wassersportler ein schlichtes aber gutes Angebot zur Stärkung, und ausserdem mehrere, saubere Toiletten, was auf einer Wanderung besonders wichtig sein kann.

Hier gönne ich mir einen kleinen Imbiss, um mich für die weitere Wanderstrecke zu stärken. Ausserdem habe ich von früheren Besuchen die Pommes in sehr guter Erinnerung. Zu meiner Zufriedenheit sind sie immer noch sehr lecker.

Der winzige Ort Vorder-Aha liegt über dem Kiosk und so schwarzwäldisch, wie all die Häuser aussehen, haben die bestimmt alle Fremdenzimmer oder Ferienwohnungen.
Auf dem Weg zum Hauptort Aha komme ich zu der Ecke des Schluchsees, von wo aus ich einen guten Blick über den ganzen See habe, in die Richtung aus der ich gekommen bin.

Ganz dahinten, wo man den Berg sieht, bin ich am Morgen losgewandert.

Hier in dieser Ecke des Sees sind Segel- und Surf-Sport sehr beliebt. Aber an diesem Tag ist es fast windstill, sodass kaum Segler unterwegs sind.

Die Sonne hat sich aber wieder mit voller Kraft zurückgemeldet, wie man auf dem Bild deutlich sehen kann.

Der Hauptort von Aha begrüsst mich mit einem schnieken Bau, den ich schon am Morgen vom Zug aus und später von der anderen Seeseite aus gesehen hatte.

Vor diesem Haus muss ich die Strasse überqueren und links zu meinem nächsten Ziel aufbrechen, dem Windgfällweiher, der drei bis vier Kilometer entfernt ist.

Auf einer Lichtung stehen ganze Scharen von verblühten Lupinen und auch noch zwei Lupinen, die in voller Blüte stehen.

Das freut mich, denn diesen Sommer habe ich noch nirgendwo blühende Lupinen gesehen.

 

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