Wanderung: Karte zur Drei-Seen-Tour


Drei-Seen-Tour

Streckentipps

Die beschriebene Wanderung ist nicht offiziell ausgeschildert. daher ist es wichtig, eine geeignete Wanderkarte mitzunehmen, damit man die Strecke detailliert verfolgen kann. Die oben abgebildete Karte reicht hierzu nicht aus.

Es gibt zwar überall reichlich Wegweiser, sodass man sich kaum vollständig verlaufen wird, aber ohne Karte geht man dann möglicherweise unbeabsichtigt eine andere Strecke als vorgeschlagen.

Vor allem der Abstecher zum Gipfel des Schuppenhörnles mit seinem sensationellen Blick auf den Titisee ist ohne Karte nur schlecht zu finden.

Auch die Abkürzung vom Roten Kreuz zum Campingplatz des Titisees ist nicht ganz leicht zu finden.

Anreise

Am bequemsten gelangt man mit dem Zug zu dieser Wander-Tour.

Die Drei-Seen-Bahn als Verlängerung der Höllentalbahn fährt im Stundentakt von Freiburg bis nach Seebrugg, dem Startpunkt der Wanderung. Am Ende der Wanderung ist man in Titisee, wo man auch Anschluss an die Höllentalbahn und die Drei-Seen-Bahn hat. Die Höllentalbahn fährt von Titisee aus sogar alle halbe Stunde zurück nach Freiburg.

Mit dem recht preiswerten Regio24-Ticket kann man 24 Stunden lang im Netz der Region in Zügen und Bussen fahren. Mit bis zu fünf Personen ist dieses Ticket sogar noch günstiger als für Einzelreisende.

Natürlich kann man auch mit dem Auto bis nach Seebrugg fahren, aber dann ist man meistens länger unterwegs als mit dem Zug und man muss viele Kurven fahren. Den Rückweg von Titisee nach Seebrugg muss man dann trotzdem mit dem Zug fahren, weil es sich ja um eine Streckenwanderung handelt.

Streckenbeschreibung

  • Vom Bahnhof Seebrugg aus geht es an der Jugendherberge vorbei zur Autostrasse in Richtung Staumauer.
  • Neben der Autostrasse führt ein Fuss- und Fahrradweg bis zur Mauer.
  • Dann geht man über die Staumauer ans andere Ufer des Schluchsees.
  • Ein breiter Wanderweg führt am Ufer entlang bis zum Unterkrummenhof, einem Gasthof für Wanderer.
  • Von dort aus geht es weiter am Ufer entlang bis zum Ende des Schluchsees, wo man über eine Brücke kommt.
  • Vom Ufer aus kann man ein Stück nach oben zur Strasse gehen, dort lädt ein Kiosk zu einer Pause ein.
  • Wieder geht es zurück ans Seeufer, bis man nach Unter-Aha kommt.
  • Vor einem grösseren Hotel-Haus geht es über die Autostrasse weg vom Schluchsee.
  • Man unterquert die Bahnlinie und geht dann links an der Bahnlinie entlang.
  • Der Wanderweg führt allmählich von der Bahnlinie weg durch den Wald, aber weiterhin in der gleichen Richtung wie die Schienen.
  • Nach einigen Kilometern sieht man den Windgfällweiher durch die Bäume schimmern, man kann aber nicht direkt hingehen.
  • Erst am Ende des Windgfällweihers hat man die Gelegenheit zum See zu gehen und eine Pause einzulegen.
  • Am Windgfällweiher gibt es auch ein grosses Gasthaus.
  • Hinter dem Windgfällweiher geht es wieder in den Wald hinein in Richtung Falkau.
  • Mitten im Wald muss man den ausgeschilderten Weg verlassen und schräg links abbiegen, um zum wiesigen Tal von Falkau zu kommen.
  • Im Tal von Falkau folgt man dem kleinen Bach an Wiesen entlang.
  • Hinter dem Sportplatz geht es in den Ort und innerhalb des Ortes steil nach oben.
  • Man folgt einer Nordic Walking Strecke, die immer weiter nach oben führt.
  • In Mittel-Falkau angekommen, wenn man ein Kinderheim erreicht hat, gibt es einen ausgeschilderten Weg, der zum Schuppenhörnle-Gipfel aka "Titisee-Blick" führt.
  • Dieses Weg folgt man bis zum Gipfel.
  • Direkt am Gipfel hat man noch keinen guten Blick zum Titisee.
  • Man muss erst ein wenig weiter gehen, dann kommt man zu einer Stelle, wo die Bäume entfernt wurden, um den Blick freizugeben.
  • Unterhalb des Titisee-Blicks geht man zunächst ein Stückchen wieder in Richtung Falkau mit einem kleinen Schlenker.
  • Nach einer Weile erreicht man Wegweiser in Richtung "Rot Kreuz".
  • Das Rote Kreuz ist das nächste Zwischenziel. Es ist eine Passhöhe, an der sich mehrere Strassen und Wege kreuzen.
  • Der Weg führt streckenweise direkt auf dem Bergkamm.
  • Kurz bevor man hofft, das rote Kreuz zu erreichen, muss man noch einmal den breiten Weg verlassen und geradeaus auf einem schmaleren Weg gehen, der nach "Saig" ausgeschildert ist.
  • Wenn man das Rote kreuz dann schliesslich erreicht, ist es gut zu erkennen, weil es ein Bergsattel mit Strassenkreuzungen ist. Mitten auf dem Pass steht auch tatsächlich ein rötliches Kreuz.
  • Man überquert die Autostrasse und folgt ein paar Meter dem Wanderweg in Richtung Titisee-Ort.
  • Dieser ausgeschilderte Wanderweg führt aber noch ein ordentliches Stück Weg durch den Wald und führt einen erst bei Titisee-Ort an den See.
  • Wenn man am See entlang wandern will, muss man einen Schleichweg nehmen, der ziemlich steil nach unten führt.
  • Kaum hat man den offiziellen Wanderweg betreten, muss man scharf links abbiegen und am Waldrand entlang gehen, bis man einen Pfad entdeckt.
  • Dieser Pfad ist steil, schmal und etwas holprig, aber eigentlich recht gut zu gehen.
  • Nach einer Weile erreicht man die Bundesstrasse, wo man ein paar Stufen bis zur Strasse nehmen muss.
  • Auf der anderen Strassenseite ist eine offizielle Lücke in den Leitplanken gelassen, sodass man auch leicht erkennt, wo es weiter geht.
  • Kurz darauf erreicht man die Bahnlinie, die man bequem durch eine Unterführung kreuzen kann.
  • Bis zum Campingplatz ist es dann nur noch ein kurzes Stück Weg.
  • Auf dem Campingplatz geht man immer bergab, bis man den Titisee erreicht.
  • Von dort aus führt ein Weg direkt am Seeufer entlang bis nach Titisee-Ort.
  • Am Ende des Sees biegt man links ab, um in den Ort zu gelangen.
  • Man folgt der Hauptstrasse geradeaus, bis man auf ein Schild in Richtung Bahnhof stösst.
  • Dort biegt man rechts ab und ist nach kurzer Zeit beim Bahnhof von Titisee-Ort.
  • Hier fahren tagsüber alle halbe Stunde Züge bis nach Freiburg und jede Stunde zurück bis nach Seebrugg.

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