Schwarzwald-Wanderung: Naturlehrpfad Feldberg


Feldberg-Hang Am nördlichen Hang des Feldbergs gibt es einen Naturlehrpfad, der bis zum Gipfel und zu vielen malerischen Plätzen führt.

Das Schöne am Nordhang des Feldbergs ist nicht nur seine steile Schroffheit, sondern auch, dass er touristisch weniger überlaufen ist, als die ausgetretenen Pfade zwischen Feldsee, Seebuck und dem Höchsten.

Die Pflanzenvielfalt ist enorm, aber auch felsige, steile Hänge und kleine Wasserfälle bringen einen zum Staunen.

Für zünftige Pausen kommt man an zwei Hütten vorbei, der Zastler Hütte und der Baldenweger Hütte. Ausserdem gibt es am Start- und Zielpunkt Rinken das Jägerheim mit Restaurant und Übernachtungsmöglichkeit.

Mit sieben Kilometer Länge ist der Naturlehrpfad auch gut auf einer Halbtagstour zu schaffen.

  • Streckenlänge: 7 km
  • Höhenmeter: ca. 380 m

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Schwarzwald-Wanderung: Naturlehrpfad Feldberg

Ausgangspunkt

Der Ausgangspunkt dieser Rundwanderung ist Rinken.

Dorthin kommt man entweder mit dem Auto oder mit einem speziellen Wanderbus. Der Wanderbus fährt ab Hinterzarten mehrmals am Tag.

Von Rinken aus geht es auf einem schmalen Waldpfad zur Zastler Hütte und von dort aus zum Feldberggipfel.

Der Rückweg führt am Baldenweger Buck entlang zur Baldenweger Hütte und von dort aus zurück nach Rinken.

37 Lehrtafeln informieren über interessante Natur-Besonderheiten auf diesem Lehrpfad.

Siehe:

Persönlicher Wanderbericht

Früh am Morgen fahre ich zuerst mit dem Zug nach Hinterzarten und dann mit dem Wanderbus nach Rinken zum Jägerheim.

Von hier aus kann man sehr gut in der Feldberg-Region wandern.

Hier ganz in der Nähe startet auch der Naturlehrpfad.

Gleich an der Bushaltestelle begrüsst mich eine grosse Wald-Engelwurz.

Ich probiere einen der unreifen Samen: Er schmeckt würzig-frisch, aber auch ein wenig merkwürdig.

Wenn die Samen reif sind, werde ich es wohl noch mal probieren, vielleicht schmecken sie dann nicht mehr so merkwürdig.

Nur ein kleines Stück weiter steht eine ganze Gruppe mit prächtigen schmalblättrigen Weidenröschen.

Im Hintergrund sieht man den Baldenweger Buck, das ist einer der drei Gipfel des Feldbergs.

Im Gegensatz zum Seebuck und dem eigentlich Feldberg-Gipfel ist der Baldenweger Buck ziemlich unbekannt. Vielleicht ist das so, weil er sich mehr im Hintergrund hält und abseits der Touristen-Rennstrecken liegt.

Auf dem Naturlehrpfad werde ich über den Baldenweger Buck später wieder zurück zum Ausgangspunkt kommen.

Schon wenige Meter weiter sehe ich massenhaft Augentrost neben einem Wegrand-Minibächlein wachsen.

Hier ist alles voll mit Augentrost.

Überall blitzen die kleinen, weissen Blüten aus dem Gras.

An einem Hang grasen lauter Pferde.
Bisher war das alles nur ein kleines Stück Weg bis zum Rinkensattel.

Der Rinkensattel ist eine Art Pass ganz in der Nähe des Jägerheims.

Hier beginnt unter anderem der Naturlehrpfad.

Anders als bei meiner letzten Wanderung von Rinken zum Feldberg, darf ich hier gleich auf einem schmalen Pfad in den bergwald steigen.

Es ist wie ein Sprung in den Zauberwald.

Der Weg ist fast noch schöner als erhofft.

Eine riesige Felsengruppe erhebt sich über den Pfad.

Man könnte fast meinen, dass hinter den Spalten im Fels die Zwerge leben.

Viele Stellen am Hang sind mit Moos überwachsen.

Das Moos geniesst es bestimmt, dass es diesen Sommer so viel regnet.

 

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